Bau- und Nutzungsordnung: Danke für die Überarbeitung
Fraktionsvotum zu den zurückgewiesenen Teilen der BNO: Dank an den Stadtrat, der die Wünsche des Einwohnerrats ernst genommen hat – und der Hinweis, dass Netto-Null 2050 mehr verlangt.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Werte Anwesende
Nein, die Änderung ist unmöglich! Ja, es müsste aber doch möglich sein das zu ändern? Möglich, dass dann der Regierungsrat die BNO als Ganzes ablehnt? Definitiv nicht unmöglich, dass in diesem Falle eine Stimmrechtsbeschwerde bis vor Bundesgericht gezogen wird!
Im Rahmen von der Neuauflag der BNO ist viel über mögliche Unmöglichkeiten und das Umgekehrte diskutiert worden. Und für einige in dem Saal – ich eingeschlossen – schien es zeitweise beinahe unmöglich gewesen zu sein, die BNO in ihrer Gesamtheit und in ihren Details zu verstehen. Aber ja, auch Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte müssen möglicherweise nicht alles verstehen, worüber sie abstimmen…
Wie auch immer: Heute stimmen wir über die zurückgewiesenen Teile von der BNO ab – bzw. die daraus resultierten Änderungen gegenüber dem Originalvorschlag. Und scheinbar ist das Unmögliche möglich geworden. Die Umsetzung vom Stadtrat hat sich so nah wie irgend möglich an den Wünschen vom Einwohnerrat orientiert. Das hat ohne Zweifel ganz sicher ein grosses DANKE an Stadtrat verdient. Merci, dass der Einwohnerrat ernst genommen worden ist. Entsprechend wird die Fraktion von Pro Aarau – EVP/EW – Grünliberalen dem stadträtlichen Antrag dankend folgen.
Halten wir aber trotzdem auch noch fest, dass die zukünftige BNO inklusive von allen heutigen Teiländerungen schlussendlich auch nur ein Zwischenschritt sein kann. Wenn wir dem Bundesrat folgend an Netto Null CO₂- Ausstoss bis ins Jahr 2050 denken, sind wir mit dieser BNO bestenfalls am Anfang. Und wir müssen noch viel mehr heute Unmögliches denken und machen, damit Netto Null CO₂ im Jahr 2050 möglich wird. Oder sogar noch früher.
Danke