Anfrage
Anfrage: PubliBike – die fehlende Hälfte
Nicht nur die Kosten, auch der Nutzen zählt: Welche Ziele und Wirkungen hat der Veloverleih PubliBike – auch im Vergleich zu Parkplätzen?
~1 Min Lesezeit
Unterzeichner
Alexander Umbricht
(GLP)
Peter Jann
(GLP)
Hannah Wey
(Grüne)
Irene Stutz
(SP)
Samir Hertig
(Pro Aarau)
Fragen an den Stadtrat
1
In welchen stadträtlichen Strategien und Planungsinstrumenten ist das PubliBike-System verankert? Welche konkreten Ziele soll es erfüllen? Welche Wirkung soll es entfalten?
2
Wie viele Stationen befinden sich in fussläufiger Distanz zu wichtigen ÖV-Haltestellen, insbesondere zum Bahnhof Aarau und zu zentralen Bushaltestellen?
3
Welche Erkenntnisse liegen dem Stadtrat zur Nutzung von PubliBike als Zu- und Wegbringer zum öffentlichen Verkehr vor? Gibt es Erkenntnisse oder begründbare Annahmen dazu, in welchem Umfang das Angebot in Kombination mit dem ÖV genutzt wird?
4
Wie beurteilt der Stadtrat die bisherigen Wirkungen des PubliBike-Pilotprojekts in Bezug auf Verkehrsverlagerung, ÖV-Erschliessung, Entlastung der öffentlichen Verkehrsmittel zu Stosszeiten, Gesundheit und Klima?
5
Plant der Stadtrat vor einem Entscheid über eine Verlängerung nach 2029 eine Evaluation, welche sowohl Kosten als auch Nutzen abbildet?
6
Welche Unternehmen und Institutionen beteiligen sich finanziell, organisatorisch oder in anderer Form an PubliBike in Aarau?
7
Falls bekannt: Wie hoch sind die durchschnittlichen Erstellungskosten eines öffentlichen Parkfelds (oberirdisch und in einer Tiefgarage) im Vergleich zu einem Veloabstellplatz (oberirdisch und in einer Velostation wie z. B. am Bahnhof)?
8
Wie beurteilt der Stadtrat vor diesem Hintergrund die öffentliche Unterstützung des PubliBike-Systems im Vergleich zur Unterstützung anderer Verkehrsinfrastrukturen?
Zu diesem Beitrag gibt es kein veröffentlichtes Manuskript. Die Zusammenfassung beruht auf dem Ratsbeschluss.
Zum Veloverleihsystem PubliBike lag bereits eine Anfrage vor, die nach den Kosten fragte. Alexander Umbricht, Peter Jann, Hannah Wey, Irene Stutz und Samir Hertig ergänzten sie mit einer überparteilichen Anfrage um «die fehlende Hälfte»: Ziele, Nutzung und Nutzen des Angebots. Der Stadtrat beantwortete die Anfrage schriftlich; sie wurde an der Sitzung vom 22. Juni 2026 behandelt.