Photovoltaik

Energie – aber richtig eingesetzt

Werte Anwesende

Wer dieses Postulat liest, spürt Energie. Aus Sicht von GLP/Mitte sogar die richtige Energie. Aber die Umwandlung von dieser Energie in ein konkreten politischen Vorstoss – die stimmt nicht.

Fangen wir bei dem an, wo wir uns mit den Postulanten einig sind. Ja, es braucht massiv mehr Photovoltaik. Ja, es braucht mehr Speicher. Und ja, wer heute Solarstrom produziert und diesen an einem sonnigen Juninachmittag teilweise wegwerfen muss, darf sich darüber ärgern.

Anfrage: Stand der Umsetzung der Klimaschutz-Vorstösse von 2021

Am 25. Juni 2021 hatten Grüne und Grünliberale zusammen mit weiteren Fraktionen ein ganzes Paket von Klimaschutz-Vorstössen eingereicht. Mit dieser Anfrage wollten Alexander Umbricht und Peter Jann wissen, wie weit die überwiesenen und noch nicht abgeschriebenen Vorstösse daraus umgesetzt sind. Der Stadtrat beantwortete die Anfrage schriftlich; sie wurde an der Sitzung vom 11. Mai 2026 behandelt.

Jahresbericht 2024: Klima-Vorstösse nicht vorschnell abschreiben

Mit dem Jahresbericht 2024 beantragte der Stadtrat, mehrere Vorstösse abzuschreiben, darunter solche aus dem Klimapaket 2021. Alexander Umbricht nahm als Fraktionssprecher zu diesen Klima-Vorstössen Stellung. Der Einwohnerrat schrieb das Postulat zu Photovoltaik an Fassaden städtischer Gebäude und jenes zur befristeten Stelle für die Umsetzung der Klimastrategie nicht ab; bei der befristeten Stelle lehnte er die Abschreibung mit 31 zu 16 Stimmen bei einer Enthaltung ab.

Politikplan und Budget 2023

In der Debatte zu Politikplan und Budget 2023 hielt Alexander Umbricht als Fraktionssprecher das allgemeine Votum und begründete in weiteren Voten einzelne Anträge, unter anderem zur Photovoltaik. Der Einwohnerrat genehmigte das Budget mit einem Steuerfuss von 96 Prozent mit 28 zu 17 Stimmen bei einer Enthaltung.

PV jetzt – Das brauchen wir wirklich!

Zur Info: Inhaltlich rede ich an deren Stelle für 3 Fraktionen – Pro Aarau/EVP – GLP/Mitte und auch für die Grünen. Und der Inhalt bezieht sich grad auf alle drei Photovoltaik-Vorlagen.

Werte Anwesende

Selten habe ich so ein falsches Zitat gehört. Heute, also 10 Jahre nach der Aussage, sieht es wie folgt aus.

Ananas in der Antarktis

Ananas Züchten in der Antarktis – das ist das, was uns wohl am meisten interessiert – wird jedes Jahr wahrscheinlicher. So sind doch im Februar 2020 bereits Temperaturen von mehr als 18 °C gemessen worden – und damit meine ich 18 °C über Null. Und die Menschheit gibt weiterhin kräftig Gas mit dem Klimawandel. Jahr für Jahr, Rekord für Rekord.

Photovoltaikanlagen auf verbauten Flächen

Hintergrund

Elektrizität wird mit der jetzigen Klimapolitik zur zentralen Energieform. Nebst den bisherigen Anwendungen ist eine starke Nachfragesteigerung von elektrischer Energie bei der Wärme- und Kältebereitstellung sowie aufgrund der Förderung der E-Mobilität zu erwarten.

Auch erneuerbare Gase lassen sich in grossen Mengen auch nur mit Elektrizität herstellen. Daher ist es entscheidend, alle Möglichkeiten zu nutzen um Strom zu produzieren. Da Photovoltaikanlagen in der Regel wirtschaftlich betrieben werden können, sind sie auch für den städtischen Finanzhaushalt potenziell attraktiv.

Solarbetriebene Ladestationen auf städtischen Parkplätzen

Hintergrund

Versiegelte Parkplatzflächen sind Hitzeinseln. Sie strahlen Hitze ab, sind biologische Wüsten und haben eine schlechte Aufenthaltsqualität. Wenn man Bäume pflanzt und die Parkplätze damit beschattet, kann man diesen Hitzeeffekten durch den kühlenden Verdunstungs-Effekt der Bäume einfach und kostengünstig entgegenwirken. Nebst dem Effekt fürs Mikro- und Makro-Klima durch die Bäume gibt es auch einen positiven Effekt für die Biodiversität.

Nicht in jedem Fall ist die Bepflanzung mit Bäumen aufgrund des Untergrunds (unterirdische Bauten) möglich. Falls eine Beschattung durch Bäume nicht oder nur teilweise möglich ist, soll die Solarenergie genutzt werden. Mit Solaranlagen überdachte Parkplätze haben mehrfach positiven Nutzen: Die abgestellten Autos stehen im Schatten und sind damit nicht übermässiger Hitze ausgesetzt, und der Platz wird für die Erzeugung erneuerbarer Energie genutzt. Die Parkplätze können so eingerichtet werden, dass dort Elektromobile aufgeladen werden können.

Städtische Gebäude als Kraftwerke – Dächer

Hintergrund

Elektrizität wird mit der jetzigen Klimapolitik zur zentralen Energieform. Nebst den bisherigen Anwendungen ist eine starke Nachfragesteigerung von elektrischer Energie bei der Wärme- und Kältebereitstellung sowie aufgrund der Förderung der E-Mobilität zu erwarten.

Auch erneuerbare Gase lassen sich in grossen Mengen auch nur mit Elektrizität herstellen. Daher ist es entscheidend, alle Möglichkeiten zu nutzen um Strom zu produzieren. Da Photovoltaikanlagen in der Regel wirtschaftlich betrieben werden können, sind sie auch für den städtischen Finanzhaushalt potenziell attraktiv.

Städtische Gebäude als Kraftwerke – Fassaden

Hintergrund

Elektrizität wird mit der jetzigen Klimapolitik zur zentralen Energieform. Nebst den bisherigen Anwendungen ist eine starke Nachfragesteigerung von elektrischer Energie bei der Wärme- und Kältebereitstellung sowie aufgrund der Förderung der E-Mobilität zu erwarten.

Auch erneuerbare Gase lassen sich in grossen Mengen auch nur mit Elektrizität herstellen. Daher ist es entscheidend, alle Möglichkeiten zu nutzen um Strom zu produzieren.

In der Schweiz finden sich inzwischen diverse Beispiele optisch sehr gelungener stromproduzierender Fassaden, z.B. in Allschwil.

Photovoltaikanlage Schulanlage Gönhard: Kredit nur ohne Investor

Beim Baukredit für die Schulanlage Gönhard stellte Alexander Umbricht ad hoc einen Abänderungsantrag: Wie schon 2014 beim Tellischulhaus sollte der Kredit von CHF 65 600 für die Photovoltaikanlage nur verwendet werden, falls sich kein Investor findet. Der Rat nahm den Abänderungsantrag einstimmig an und bewilligte den Baukredit mit 37 zu 6 Stimmen.

Abänderungsantrag Photovoltaikanlage Primarschule Telli

Begründung

Falls der Vertrag mit der IBAarau AG (oder einem anderen Investor) nicht zustande kommt, braucht es den Kredit, damit auf dem Dach des Telli-Schulhauses doch noch eine Photovoltaikanlage gebaut wird. Zudem kann die Photovoltaikanlage wirtschaftlich betrieben werden. Denn:

  • Für eine schwarze Null müssen gemäss den Berechnungen von Herzog Kull nur 7500 CHF gespart werden.
  • Stadträtliche Botschaft: «Aufgrund des Vergleichs der Grobkostenschätzung mit Kennwerten für Photovoltaikanlagen kann davon ausgegangen werden, dass die Grobkostenschätzung seriös gerechnet ist und die Vergabe der Anlage zu günstigeren Konditionen erfolgen kann.» Bereits Anfangs April ging der Stadtrat davon aus, dass die Vergabe günstiger kommt, als budgetiert.
  • Inzwischen liegen reale Angebote vor, davon zumindest ein seriöses. Der Stadtrat wird in der Sitzung bestätigen können, dass die Modulkosten deutlich geringer ausfallen, als budgetiert.
  • Wechselrichter sind wetterfest ausgelegt. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum ein separater Raum geschaffen werden muss. Ein einfacher Wetterschutz ist zu empfehlen, aber billiger zu haben als der jetzt geplante Raum.

Eine ausführlichere Begründung erfolgt mündlich im Rahmen der Einwohnerratssitzung.

Dringliche Motion: Photovoltaikanlage auf der Primarschule Telli

Die dringliche Motion von Gabriela Suter verlangte eine Photovoltaikanlage auf der Primarschule Telli. Alexander Umbricht hatte die Motion mitunterzeichnet und äusserte sich im Rat zur Frage der Finanzierung. Der Einwohnerrat überwies die Motion mit 28 zu 20 Stimmen.

Freigabe von Gemeindedächern für Photovoltaik-Anlagen

Begründung

Am 11. März 2012 haben die Aarauer Stimmberechtigten den Gegenvorschlag zur Initiative Energiestadt Aarau konkret („esak-Initiative“) angenommen. Die Gemeindeordnung verpflichtet die Stadt Aarau seither, erneuerbare Energiequellen zu fördern (§10b, a.) sowie den primärenergiebedingten Treibhausgasausstoss bis ins Jahr 2150 auf eine Tonne CO2-Äquivalente pro Einwohnerin und Einwohner und Jahr zu senken (§10b, c.). Zudem gibt die Gemeindeordnung konkrete Zwischenziele in Form von Absenkpfaden an. Bis im Jahr 2020 sollen gegenüber dem Jahr 2010 nur noch 80% nicht erneuerbare Energieträger verwendet werden (§10c).