Altstadt

Ziemlich dumm: Gas zum Heizen

Werte Anwesende

Noch produziert eine Gasheizung heisse Luft. Heisse Luft, die dank ihrer Treibhausgase sehr schädlich für unser Klima ist. Und das darf keine Zukunft haben, auch nicht in der Aarauer Altstadt. Auch nicht in der Form von Biogas oder synthetischen Gasen.

Erneuerbare Gase sind zu kostbar

Und weil das «Energieschweiz für Gemeinden» als Bundesprogramm schon klar, deutlich und breit abgestützt formuliert hat, zitiere ich wohl rekordlang:

«Alternative, erneuerbare gasförmige Brennstoffe werden nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen und sind damit unbedingt für diejenigen Sektoren und Einsatzzwecke zu priorisieren, für die es heute noch keine technischen Alternativen gibt – also allenfalls die folgenden: Flugverkehr, internationaler Schiffsverkehr, chemische Industrie, Hochtemperaturprozesse in der Industrie, den Schwerverkehr und allenfalls die Raumfahrt. Allenfalls können sie auch einen Beitrag zur saisonalen Speicherung von Strom leisten.

Busse Nein, Vorlage Ja

Werte Anwesende

Manchmal – wenn wir gerade nicht über Depot für Mehrwegbecher diskutieren – scheint es mir, als gäbe es nichts Wichtigeres als die Busse in der Altstadt. Beziehungsweise die Busse ausserhalb von der Altstadt.

Und ich vermute, dass in den Abendstunden Busse in der Altstadt für viele mindestens so eine Strafe sind wie eine Ordnungsbusse. Für alle, die in der Beiz sitzen und in ihren Gesprächen gestört werden. Für alle Anwohner:innen, die den Lärm von insbesondere den fossilen Bussen hören. Für die Busfahrer:innen, welche um die Beizenbesucher herumkurven müssen. Für den Stadtrat, der gefühlt jedes halbe Jahr dazu einen Vorstoss beantworten muss.

Erneuerbare Wärme für die Altstadt und die Vordere Vorstadt

Hintergrund

Es ist schwierig, die Aarauer Altstadt sowie die Vordere Vorstadt mit treibhausgasfreier Wärme (und allenfalls Kälte) zu versorgen. Der kommunale Energieplan Aarau 2020 schreibt dazu denn auch: «Die Altstadt und Vordere Vorstadt werden heute mehrheitlich mit Gas versorgt. Gleichzeitig eignen sich die mehrheitlich denkmalgeschützten Gebäude aufgrund der ungedämmten Gebäudehülle nur beschränkt zur Versorgung durch Erdwärme. Weiter ist auch der Platz für Bohrungen für die Erdwärmenutzung beschränkt und die hohe Dichte könnte zu einer Auskühlung des Bodens führen.»