Hintergrund
Autofreie Tage leisten einen kleinen Beitrag zur Schadstoff-Reduktion, tragen aber vor allem auch zur Sensibilisierung im Bereich Mobilität bei. Strassen- und Stadträume werden, einmal vom motorisierten Individualverkehr befreit, für einen Tag ganz anders wahrgenommen und können für die Auseinandersetzung mit diesem klimarelevanten Thema genutzt werden.
In verschiedenen Schweizer Städten ist diese Idee in den letzten Jahren wieder aufgegriffen und z.T. auch schon realisiert worden. Beispielsweise hat die Stadt Bern seit 2014 bereits mehrere autofreie Sonntage durchgeführt. Dabei wurde ein bestimmtes Quartier oder ein bestimmter Perimeter gesperrt und mit einem Rahmenprogramm in einen Begegnungs- und Erlebnisort für die Bevölkerung verwandelt.
Hintergrund
Die Erarbeitung eines regionalen Citylogistik-Konzepts ist als Massnahme im Gesamtverkehrskonzept Region Aarau festgehalten. Das Ziel ist eine Bündelung des städtischen Güterverkehrs, damit – bei konstanter Versorgungsqualität – die städtische Infrastruktur entlastet und die Wirtschaftlichkeit des städtischen Güterverkehrs erhöht wird. Die Anlieferung soll sich auf wenige Fahrzeuge konzentrieren.
Das Gesamtlogistiksystem Cargo sous terrain (CST) bietet grosse Potenziale für nachhaltigen und zuverlässigen Gütertransport. Mit CST wird eine neue unterirdische Gütertransportinfrastruktur inklusive effizienter oberirdischer Citylogistik in der Schweiz geschaffen, welche den Lieferverkehr und die Lärmemissionen in den Städten reduziert.
Hintergrund
Beispielsweise ist die aktuelle Regelung an folgenden Stellen unbefriedigend: Philosophenweg, Allgemeine Fahrverbote in der Telli im Bereich Polizeikommando, Einkaufszentrum und der Überbauungen Neuenburger-, Rütmatt- und Delfterstrasse entlang des Frey-Kanals sowie innerhalb der Parkanlage.
Hintergrund
Nutzen von Carsharing
Eine Studie von Interface aus dem Jahr 2020 belegt die nachhaltige Wirkung von Mobility. Weil viele Nutzer auf eigene Autos verzichten und stattdessen auf Carsharing und ÖV setzen, gelangen jährlich 31'000 Tonnen weniger CO₂ in die Luft. Zudem wird der Verkehr um 35'500 Fahrzeuge entlastet. Damit ersetzt ein Mobility-Auto durchschnittlich 11 Privatautos. Gleichzeitig bleiben schweizweit 54'500 Parkplätze frei.
Angebot Stadt Zürich
Seit März 2021 können Personen in der Stadt Zürich, die in einer der rund 9200 städtischen Wohnungen leben und einen Fahrausweis Kategorie B besitzen, kostenlos ein Jahresabonnement des Carsharing-Unternehmens Mobility beziehen; verrechnet werden lediglich die gefahrenen Kilometer und Stunden. Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) und Mobility haben für diese Kooperation in einem speziellen Deal mit teilweiser Gegenleistung (Parkplätze, Business-Nutzung, etc.) eine Pauschale von 12'000 Franken pro Jahr vereinbart.
Hintergrund
Versiegelte Parkplatzflächen sind Hitzeinseln. Sie strahlen Hitze ab, sind biologische Wüsten und haben eine schlechte Aufenthaltsqualität. Wenn man Bäume pflanzt und die Parkplätze damit beschattet, kann man diesen Hitzeeffekten durch den kühlenden Verdunstungs-Effekt der Bäume einfach und kostengünstig entgegenwirken. Nebst dem Effekt fürs Mikro- und Makro-Klima durch die Bäume gibt es auch einen positiven Effekt für die Biodiversität.
Nicht in jedem Fall ist die Bepflanzung mit Bäumen aufgrund des Untergrunds (unterirdische Bauten) möglich. Falls eine Beschattung durch Bäume nicht oder nur teilweise möglich ist, soll die Solarenergie genutzt werden. Mit Solaranlagen überdachte Parkplätze haben mehrfach positiven Nutzen: Die abgestellten Autos stehen im Schatten und sind damit nicht übermässiger Hitze ausgesetzt, und der Platz wird für die Erzeugung erneuerbarer Energie genutzt. Die Parkplätze können so eingerichtet werden, dass dort Elektromobile aufgeladen werden können.
Hintergrund
Eine Studie von Interface aus dem Jahr 2020 belegt die nachhaltige Wirkung von Mobility. Weil viele Nutzer auf eigene Autos verzichten und stattdessen auf Carsharing und ÖV setzen, gelangen jährlich 31'000 Tonnen weniger CO₂ in die Luft. Zudem wird der Verkehr um 35'500 Fahrzeuge entlastet. Damit ersetzt ein Mobility-Auto durchschnittlich 11 Privatautos. Gleichzeitig bleiben schweizweit 54'500 Parkplätze frei.