Verkehr

Passerelle Torfeld: Lernen aus der Geschichte

Werte Anwesende

In der Medienmitteilung hätte auch stehen können: Die fehlende Breite vom Zurlindensteg ist eine Zumutung – ich persönlich fühle mich sowohl als Fussgänger als auch als Velofahrer auf fast keiner Strasse so unsicher wie auf dem Zurlindensteg.

Aber keine Angst: mir ist klar, jetzt geht es um die Passerelle und nicht um den Zurlindensteg. Oder doch?

Es ist ganz einfach: Der Schlamassel vom Zurlindensteg bzw. von der katastrophalen Anbindung von der Telli an die Aarenau – bzw. umgekehrt – ist die Inspiration für unser Postulat. Ich wiederhole: Postulat.

Busse Nein, Vorlage Ja

Werte Anwesende

Manchmal – wenn wir gerade nicht über Depot für Mehrwegbecher diskutieren – scheint es mir, als gäbe es nichts Wichtigeres als die Busse in der Altstadt. Beziehungsweise die Busse ausserhalb von der Altstadt.

Und ich vermute, dass in den Abendstunden Busse in der Altstadt für viele mindestens so eine Strafe sind wie eine Ordnungsbusse. Für alle, die in der Beiz sitzen und in ihren Gesprächen gestört werden. Für alle Anwohner:innen, die den Lärm von insbesondere den fossilen Bussen hören. Für die Busfahrer:innen, welche um die Beizenbesucher herumkurven müssen. Für den Stadtrat, der gefühlt jedes halbe Jahr dazu einen Vorstoss beantworten muss.

Tempo 30 – Bitte schnell überweisen

Werte Anwesende

Ist es nicht schön, dass die Verkehrsexpertinnen und die Verkehrsingenieure davon ausgehen, dass die Verkehrsplanung sehr emotional ist; und dass wir jetzt grad alle rein rational in unterschiedliche Richtungen argumentieren werden…

Darum verzichte ich von Anfang an auf Argumente. Weniger Lärm, flüssigerer Verkehr, kleineres Unfallrisiko, schlecht für Busse, nervig etc. – das haben wir schon gehört bzw. werden es sicherlich noch hören.

Trotzdem hat sich das Zentrum – selbstverständlich ganz emotionslos und rein sachlich – mit dem Postulat auseinandergesetzt.