Unterzeichner

Petra Ohnsorg (Grüne) Daniel Ballmer (Grüne) Martina Niggli (Grüne) Susanne Klaus Günthart (Grüne) Thomas Waldmeier (Grüne) Alexander Umbricht (GLP) Peter Jann (GLP)

Die unterzeichnenden Parteien fordern den Stadtrat auf

1 Der Stadtrat wird gebeten, das bestehende Aarauer Strassennetz auf vorhandene Restflächen zu analysieren, die beispielsweise mit einem Mergelkiesbelag versehen werden können.
2 Wo dies mit angemessenem Aufwand realisierbar ist, sollen die Flächen entsiegelt werden.
3 Gleichzeitig sollen bei allen laufenden und neuen Tiefbauprojekten auf Stadtgebiet Vorgaben zu entsiegelten Restflächen und/oder Randstreifen gemacht werden.
4 Die dazugehörigen Überlegungen sollen in den entsprechenden Kreditanträgen an Stadtrat oder Einwohnerrat aufgeführt werden.

Hintergrund

Versiegelte, geteerte/asphaltierte Strassenflächen strahlen Hitze ab und weisen in der heissen Jahreszeit eine geringe Aufenthaltsqualität auf. Gleichzeitig tragen sie in der Nacht zum Hitzeinseleffekt bei. Mit der Entsiegelung von Restflächen wird der Wasserabfluss erleichtert, die Begrünung hebt sich positiv vom Schwarz des Asphaltbelags ab. Werden unversiegelte Restflächen schon bei der Planung berücksichtigt, ist der Zusatzaufwand vernachlässigbar.

Mit entsprechender Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden zu Klimaschutz- und Klimaanpassungsmassnahmen kann eine kohärente Umsetzung der gesamtstädtischen Klimapolitik sichergestellt werden.

Anschauungsbeispiele gibt es in Suhr (AG) und Zürich.