Eine allein auf Vernunft basierende Verkehrsplanung hat es schwer. Der Einfluss von Gefühlen und Irrationalitäten ist stark.

Schweizerische Vereinigung der Verkehrsingenieure und Verkehrsexperten

Werte Anwesende

Ist es nicht schön, dass die Verkehrsexpertinnen und die Verkehrsingenieure davon ausgehen, dass die Verkehrsplanung sehr emotional ist; und dass wir jetzt grad alle rein rational in unterschiedliche Richtungen argumentieren werden…

Darum verzichte ich von Anfang an auf Argumente. Weniger Lärm, flüssigerer Verkehr, kleineres Unfallrisiko, schlecht für Busse, nervig etc. – das haben wir schon gehört bzw. werden es sicherlich noch hören.

Trotzdem hat sich das Zentrum – selbstverständlich ganz emotionslos und rein sachlich – mit dem Postulat auseinandergesetzt.

Handlungsspielraum

Erster Punkt: Es ist eben ein Postulat. Der Stadtrat hat entsprechend Handlungsspielraum.

Zweiter Punkt: Das Postulat selber zeigt Handlungsspielraum auf. Tempo 30 überall immer wäre schön, sonst halt in der Nacht. Übergangsfristen sind erwähnt. Und es ist allen klar, dass bei Kantonsstrassen halt der Kanton befiehlt. Und es wissen auch alle, dass auf den 1150 km Kantonsstrassen im Aargau Tempo 30 immer eine Folge von Stau und noch nirgends von Temposchildern ist.

Um diesen Handlungsspielraum und um die Vorteile von Tempo 30 wissend, wird das Zentrum aus Pro Aarau, GLP, Mitte und EVP irgendwo zwischen grossmehrheitlich und einstimmig für die Überweisung des Postulats stimmen.

Wir danken für die Unterstützung.